Über mich!

Über mich!

Monika Müller-Herrmann


Ich biete in der Praxis Monika Müller-Herrmann Trauerbegleitung für Trauernde und Coaching an für Menschen, die in der Hospiz-, Palliativ und Trauerarbeit arbeiten. Neben der Trauer ist das Thema Demenz mein zweiter Schwerpunkt. Ich war selbst 17 Jahre lang Angehörige meiner dementen Schwiegermutter. 2023 erkrankte mein Ehemann an Demenz. Damit lebe ich selbst mit einem Verlusterlebnis und begleite weiterhin andere Trauernde.

Nach 14 Jahren umfangreicher, praktischer Erfahrung in Hospizarbeit und Trauerarbeit habe ich mich 2017 selbständig gemacht und gebe meine Erfahrungen weiter. Meine Praxis ist ein geschützter Ort zum sich  Aussprechen, zum Auftanken, zum sich Sortieren und zum Zuhören. Mein Wunsch ist, Dir Deinen Lebensmut, die Leichtigkeit und die Zuversicht wiederzugeben, Dein Leben wieder aktiver gestalten zu können.

Meine erste Sterbebegleitung machte ich 1988 im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres in der Altenpflege. Es war eine Frau mit Schlaganfall, sie konnte nicht mehr sprechen und hatte einen unnachahmlich traurigen Gesichtsausdruck, wenn ich ihre Gestik und Mimik nicht verstand. Ich habe dann den Beruf der Altenpflegerin erlernt, später Psychologie studiert. Direkt nach dem Studium hatte ich das unglaubliche Glück, 14 Jahre lang eine Hospizgruppe mit Trauercafé zu leiten.

Eine meiner letzten Sterbebegleitungen dort war eine beeindruckend klare und warmherzige Frau, die selbst Supervisorin und Coach war und einen schnell fortschreitenden Krebs hatte. Sehr klar sortierte sie frühzeitig ihre Wohnung aus und verschenkte viel. Mir schenkte sie ihre Flipchart und ihren Moderationskoffer und riet mir, mich selbständig zu machen. Ich werde sie nie vergessen, wie wir in ihrer leerer werdenden Wohnung saßen und ihren Umzug ins Hospiz  Sie hatten einen sehr schwarzen Humor, behielt bis zuletzt Haltung und Würde und war sehr selbstbestimmt, solange es ihr möglich war.

In den Kursen und Fortbildungen gebe ich mein Wissen, meine innere palliative Haltung und meine Spiritualität weiter.

Ich arbeite mit Zuhören, Ansätzen der Verhaltenstherapie, Symbolarbeit, Ritualen für die Trauer, Schreibtherapie und spirituellen Ansätzen. Mein Wunsch ist, Trauernde wieder ins Leben zurückzubegleiten, zu mehr Sinn und Lebensfreude. Trauer verläuft in Wellen, der Zyklus des ersten Trauerjahres ist anders als der Zyklus des zweiten Trauerjahres. Für meine Begleitung schöpfe ich Kraft in der Natur. Seit über 30 Jahren lebe ich naturreligiös und leiten seit über 20 Jahren einen Frauenritualkreis.

Der Zyklus der Natur, der Wechsel der Jahreszeiten, der Festzyklus im Jahr kann Kraft geben. Genauso sind das erste und das zweite Trauerjahr ein Zyklus, der sich im Zyklus des Jahres widerspiegelt, mit besonderen Höhen und Tiefen und markanten Jahrestagen. Daher nutze ich für die Trauerbegleitung einen zyklischen Ansatz.

Ich freue mich auf den gemeinsamen Weg mit Dir auf diesem Kongress!